
Auch in diesem Jahr unterstützen wir unsere Kinder -und Jugendlichen im Landkreis, aber besonders in der Stadt Freiberg in ihren Sorgen und Problemen. Die Herausforderungen, wie Schulverweigerung, Suspendierungen in der Schule oder Kindergarten, Gewalt und Vernachlässigung, Delequenz sind nur ein kleiner Ausschnitt im Alltag unserer Kinder. Diese vielfältigen Konflikte, mit denen Familien konfrontiert sind, werden zunehmend umfangreicher und belastender. Was Kinderseelen aushalten und welche Kraft Eltern aufbringen, nötigt uns jeden Tag großen Respekt ab.
Damit wir weiterhin bedarfsgerecht und qualifiziert unsere Arbeit leisten können, fehlen uns mehr und mehr die räumlichen Vorraussetzungen. Um Familien besser unterstützen und begleiten zu können, benötigen wir dringend zusätzliche Räume. Seit einigen Monaten bemühen wir uns um das benachbarte Gebäude Petriplaz 7 als Erweiterungsfläche – und sind dabei auf alle Unterstützung von außen angewiesen und dankbar.
Hier möchten wir gern unser „Caminate wohnen“ erweitern und mit unserem „Mutter-Kind-Wohnen“ starten. Bisher gibt es dafür nur Möglichkeiten nach Dresden oder Chemnitz zu ziehen.
Weiterhin haben wir mit dem KSV die „begleitete Elternschaft“ verhandelt. Diese beinhaltet, benachteiligten Eltern im Alltag so zu unterstützen, dass sie trotz ihrer körperlich, geistigen und seelischen Einschränkungen mit ihren Kindern in einem Haushalt zusammenleben können. Dies wird sehr gut angenommen und zeigt großen Bedarf.
Unser „Casa- Konzept“, welches die Rückführung von Kindern aus stationären Einrichtungen in ihre Familien prüft ist positiv gestartet. Auch sind hier die ersten Schritte für mögliche Rückführungen erfolgt, was uns besonders für die Familien aber auch für das Netzwerk freut.

